Geschichte

Im Jahr 1960 gründeten Herr und Frau Schneeberger, Frau Dr. med. Kirchner, Herr Dr. med. Bleiker und Herr Dr. med. Klimm den Trägerverein Werksiedlung Renan. Der Verein erwarb als erste Aktivität im St. Imertal ein altes Jura-Bauernhaus, in das 1961 die ersten Bewohner einzogen. In äußerster Bescheidenheit begannen Herr und Frau Schneeberger ein großes Pionierwerk: in unermüdlicher Arbeit, nie erlahmendem Optimismus und opferbereitschaftem Tun hinterließen sie ein verpflichtendes Werk. Mit dem Hinschied von Herrn Schneeberger im Januar 2003 würdigte man seine großen Verdienste. Den Nachfolgern wurde dabei erneut bewusst, wie viel Mut, Kraft und Durchhaltewillen für den Aufbau der Werksiedlung notwendig war.

Die Werksiedlung durchlief verschiedene Entwicklungsschritte. Es gab Zeiten, da wohnten hier bis zu 65 Bewohner. Sie arbeiteten in Werkstätten wie der Weberei, Bäckerei und Holzwerkstatt. Besonders viele fanden damals in der produktionsintensiven Gärtnerei eine sinnvolle Tätigkeit. Dann kamen von staatlichen Stellen immer neue Anforderungen: Die Betreuung musste definierte Qualitätsnormen erfüllen und Anlehren sowie Arbeitsbedingungen sollten immer präziseren Vorgaben entsprechen. Zudem musste die individuelle Privatsphäre gewährleitstet werden, was Einzel- und Doppelzimmer erforderte. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, organisierte sich die Werksiedlung in autonomen Betreuungsgruppen mit Eigenverantwortung. Die lange und ereignisreiche Geschichte der Werksiedlung Renan ist in einer ausführlichen und reich bebilderten Chronik* festgehalten.

*«Werksiedlung Renan, 40 Jahre, 1960 – 2000» von Lisette Spänhauer; zu bestellen im Sekretariat der Werksiedlung (Fr. 20.– plus Porto).

Kontakt

Tel. 032 962 69 69
Fax Fax 032 962 69 79
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