Gewaltprävention

Die Werksiedlung betreibt eine interne Präventions- und Meldestelle, die APIS – Aufklärungs-, Präventions- und Interventions-Stelle. Sie schafft einen geschützten Rahmen für alle Menschen in der Werksiedlung: Bewohnende und Mitarbeitende gleichermassen.

Was ist die APIS?

Die APIS ist eine unabhängige Stabsstelle, die sich dem Schutz vor physischer, psychischer und struktureller Gewalt, sexueller Ausbeutung und sexueller Belästigung widmet. Sie ist eine niederschwellige und vertrauliche Anlaufstelle für alle.

Was leistet die APIS?

Die APIS ist in erster Linie präventiv und beratend tätig. Sie sensibilisiert Mitarbeitende und Bewohnende für Themen rund um Gewalt und Grenzverletzungen, begleitet bei Konflikten und sorgt für eine transparente Meldekultur im Betrieb. Konkret übernimmt sie folgende Aufgaben:

  • Anlauf- und Vertrauensstelle bei Fragen zu Gewalt, Grenzverletzungen und Sexualität
  • Einführung neuer Mitarbeitender und Bewohnender in das interne Meldesystem
  • Bearbeitung und Dokumentation von Meldungen über Vorfälle und Grenzverletzungen
  • Verantwortung für freiheitseinschränkende Massnahmen (FeM/BeM) und deren Dokumentation
  • Unterstützung der Mitarbeitenden bei sexueller Aufklärung und Beziehungsarbeit
  • Vernetzung mit externen Fachstellen

Wie kann man eine Meldung machen?

Meldungen können mit dem Meldeformular in den APIS-Briefkasten beim Sekretariat eingeworfen werden oder via Online-Formular versandt werden. Bei dringenden Anliegen und schwerwiegenden Vorfällen ist ein direkter Kontakt per Telefon, E-Mail (praevention@werksiedlung.ch) oder persönlich bei einem APIS-Mitglied jederzeit möglich.

Wer kann eine Meldung machen?

Meldungen können von Bewohnenden, Mitarbeitenden, gesetzlichen Vertretungen und Angehörigen gemacht werden.

Unser Bekenntnis

Eine offene und transparente Kultur im Umgang mit Sexualität, Gewalt und Grenzverletzungen ist für uns selbstverständlich. Der Schutz des Opfers und die Verhinderung weiterer Vorfälle haben dabei höchste Priorität.